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Protest 2010 - Wir fordern den Dialog!

logo_kjrsDer Freistaat Sachsen muss sparen und Grund ist die Finanzkrise. Da hilft auch kein bereits beschlossener Haushalt für 2 Jahre, auf den sich alle im Land verlassen haben. Alle Ministerien müssen in ihrem Ressort sparen, so auch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Von dort wiederum heißt es, dass ein Großteil der Mittel "gebunden" (Pflichtleistungen) ist und man nur an den sogenannten "freiwilligen Leistungen" sparen kann. In diesen Bereich fällt nun aber auch die Jugendhilfe. Ganze 40% der gesamten Einsparungen des Sozialministeriums drohen an die Jugendhilfe weitergeben zu werden.

Hier könnt Ihr was dagegen tun!

Ärgerlich sind zum diesem Zeitpunkt vor allem zwei Dinge:
  1. Die Höhe der geplanten Kürzungen ist inakzeptabel. Sie gefährdet die sächsische Jugendhilfelandschaft massiv. Es würden mehrere Träger wegbrechen und ganze Landstriche drohen von der Versorgung mit Jugendhilfeangeboten abgehängt zu werden.
  2. Die Intransparenz und Verzögerungstaktik, mit der der Freistaat Sachsen seinen freien Trägern in dieser bedrohlichen Situation gegenüber tritt, ist skandalös! Der gesetzlich vorgeschriebene Ansatz der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und freien Träger wird seit Wochen grob verletzt.

Detaillierte Informationen zum Sachstand, zu den Auswirkungen der geplanten Kürzungen und zur Reaktion des Kinder- und Jugendrings Sachsen e.V. hier.